DBL denkt positiv
12.3.2009
Die Vertragswerke der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH haben im Geschäftsjahr 2008 erneut ein deutliches Umsatzwachstum erzielt. Auch für das laufende Jahr rechnet der bundesweite Verbund textiler Mietdienstleister mit einem positiven Geschäftsverlauf.
Der DBL-Verbund behauptet sich weiterhin als einer der führenden Anbieter textilen Leasings in Deutschland. Der 1971 gegründete, heute 13 Gesellschaften umfassende Zusammenschluss selbstständiger, wirtschaftlich unabhängiger mittelständischer Unternehmen der textilen Mietbranche erzielte im Geschäftsjahr 2008 (1. Januar bis 31. Dezember) mit 198,2 Millionen Euro einen um rund 8,3 Prozent gestiegenen Umsatz. Dies entspricht einem realen Zuwachs von rund 15,1 Millionen Euro (2007: 183,1 Mio. Euro).
Ausschlaggebend für das hervorragende Abschneiden war vor allem die Sparte Mietberufskleidung. Andreas W. Merk, Geschäftsführer Organisation und Finanzen: „Ein starkes Verkaufsteam, das flexible Eingehen der DBL-Vertragswerke auf individuelle Kundenwünsche, aber auch der Wunsch der Kunden nach höherwertigen Kollektionen hat hier zu einem klaren Wachstumsschub geführt.“ Mit 136,4 Millionen Euro (2007: 125,4 Mio. Euro) verzeichnete dieses Segment ein Plus von rund 8,8 Prozent. Damit sicherte es 68,8 Prozent des Gesamtumsatzes.
Neben dem Kerngeschäft Mietberufskleidung versorgt der DBL-Verbund seine Kunden auch mit Mietfußmatten. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich verbesserte sich in 2008 um 4,5 Prozent auf 13,2 Millionen Euro (2007: 12,6 Mio. Euro). Damit liegt der Anteil dieses Segmentes am Gesamtumsatz bei 6,7 Prozent. Andreas W. Merk: „Nachdem sich die Mietfußmatte als kostengünstige Schmutzbremse etabliert hat, geht der Trend nun vermehrt in Richtung Logo- und Designmatten. Die enge Verknüpfung von Sauberkeit und attraktivem Erscheinungsbild bietet den Kunden hier vielfachen Nutzen.“
Lediglich sieben Vertragswerke der DBL beschäftigen sich mit dem Thema Hotelwäsche. Dennoch konnten diese im vergangenen Geschäftsjahr mit 21,3 Millionen Euro (2007: 21,1 Mio. Euro) und einem Plus von rund einem Prozent kräftig zum Gesamtumsatz (Anteil: 10,8 Prozent) des Verbundes beitragen.
Insgesamt 52.170 Kunden (2007: 50.125) vertrauten Ende 2008 auf den Service des DBL-Verbundes. Um die hohen Erwartungen dieser Klientel nach Qualität, Flexibilität und Versorgungssicherheit befriedigen zu können, stellten die Vertragswerke insgesamt 102 neue Mitarbeiter ein. Damit arbeiten derzeit an den 23 Standorten des DBL-Verbundes in Deutschland genau 2.291 Menschen für die DBL und deren Vertragswerke. Auch für 2009 geht die DBL-Geschäftsführung von einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen aus.
Den Schwerpunkt der Nachfrage bilden weiterhin die Segmente Handwerk, Handel, Dienstleistung und Gastgewerbe. Regionale Nähe, flexible Dienstleistung und die Kenntnisse der DBL-Partner über die lokalen Besonderheiten des Marktes gelten hier als klassische Wettbewerbsvorteile des Verbundes. Gleichzeitig, so Merk, verzeichne die DBL verstärkt Anfragen aus den Bereichen Großunternehmen und Industrie. „Auch hier haben wir uns mittlerweile als zuverlässiger nationaler Dienstleister etabliert.“
Eine Entwicklung, die der DBL-Verbund auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen will. Basis dazu bildet neben dem weiteren Ausbau der Produktpalette und der Optimierung der Dienstleistung vor allem das engagierte Verkaufsteam. „Wir verfügen mit unseren geschulten Kräften über die größte und leistungsfähigste Organisation unserer Branche. Umfassende Beratung – von der Gewebekunde bis hin zum Wissen über aktuelle Normen – gehört dabei zu den wesentlichen Aufgaben dieser Tätigkeit“, so Andreas W. Merk.
Mit 16,9 Millionen Euro Neuumsatz (2007: 15,3 Mio. Euro) konnten die 140 regional tätigen Außendienstmitarbeiter sowie der national tätige Key-Account das Ergebnis um rund 10,5 Prozent steigern – die Basis für den geschäftlichen Erfolg des laufenden Jahres. Dirk Hischemöller, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing: „Auf Grund der positiven Zahlen im Neugeschäft, aber auch unter dem Gesichtspunkt unserer starken regionalen Verankerung rechnen wir für 2009 mit einem zwar gebremsten, insgesamt jedoch positiven Geschäftsverlauf.“
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