Studis lieben Freiheit - und ihre neue Mensa
2.12.2009
 Eine altehrwürdige Universität; und viel frischer Wind. Der weht seit Herbst 2009 in der Göttinger Zentralmensa. Hier wurde gründlich saniert – und auch das Mensateam präsentiert sich im neuen, schicken Outfit.
Großer Andrang an der grünen „Salatinsel“, heißhungrige junge Gesichter am duftenden Pasta-Büffet. Und was gibt‘s diesmal als „Süße Versuchung“? Hier locken Milchreis und Schokopudding. Zumindest in puncto Essen scheint das Studentenleben unbeschwert, genießt der akademische Nachwuchs in Göttingen die Freiheit mit großem Appetit. Denn im Zuge einer gründlichen Sanierung der Zentralmensa, wurde Ende September 2009 auch das „free-flow“ Prinzip eingeführt – hier können sich die Studis jetzt ihr Essen selbst nach Lust und Laune zusammenstellen. Und das wird begeistert angenommen. Ebenso wie das frische Ambiente der Räume und die neue, moderne Kleidung des engagierten Mensateams.
Denn die rund 75 Mitarbeiter des Studentenwerks Göttingens, Zentralmensa, sorgen dafür, dass hier alles rund läuft – und sehen dabei auch noch richtig gut aus. „Das ist uns wichtig. Schließlich präsentieren wir so etwas Wichtiges wie das Essen“, lacht Hauswirtschaftsleiterin Ilona Meyer, die schon seit 20 Jahren „ihre Studenten“ kommen und gehen sieht. Und das sind einige. Rund sechs- bis siebentausend junge Gäste frequentieren täglich Montag bis Donnerstag von 11.30 bis 20.00 Uhr, Freitag von 11.30 bis 18.00 Uhr und Samstag 11.45 bis 14.30 Uhr die Mensa. Was hat sich in den Jahren geändert? „Heute gibt es kein Essen am Fließband mehr, sondern ein weitgefasstes Angebot mit 23 Themenstationen“, erklärt Ilona Meyer. „Von klassischen Suppen und Eintöpfen sowie vegetarischem Essen über Salat- und Dessertbüffet bis hin zu einer Wok-Station und dem Front-Cooking wird hier einiges geboten. Die Studenten können alles frei wählen.“
Kochen an der Front, frisch zubereitet vor dem Gast – das liegt voll im Trend. Und damit rückt auch das Mensateam optisch mehr und mehr in den Vordergrund. Entsprechend hat sich auch hier einiges geändert, wurde die Kleidung im Zuge der Mensasanierung wirkungsvoll angepasst. „Wir wollten eine Kleidung, mit der wir uns als Mensateam identifizieren können“, so die Hauswirtschaftsleitung. „Und wir wollten einen einheitlichen Look für Männer und Frauen, indem wir uns wohl fühlen.“ Genau das wurde im Vorfeld mit dem textilen Mietdienstleister, der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH, sorgfältig geplant – und dann passgenau für die einzelnen Mitarbeiter samt aufgesticktem Logo und Namenschild in die Praxis umgesetzt.
Der neue Look in der Mensa überrascht nun mit edlen Nadelstreifen und gedeckten Farben wie rostrot, ist elegant und apart – und dabei höchst komfortabel. „Culinea“ nennt sich die DBL-Kollektion, der Name ist Programm. Jedes Team wurde hier seinen speziellen Bedürfnissen gerecht ausgestattet. „So trägt unser Kochteam zum Beispiel klassisch weiße Kochjacken mit schwarzen Paspelierungen, dazu Hosen mit Nadelstreifen und rostfarbene Servicebinder“, so Ilona Meyer. „Und auch das Serviceteam ist mit seinen rostroten Blusen, den dezent gestreiften Schürzen und Servicebindern sowie den schwarzen Hosen für die Gäste sofort gut erkennbar und präsent.“ Natürlich punktet auch die Hauswirtschaftsleitung in neuer Optik. Im Gegensatz zum früheren Einheitskittel präsentierten sich Ilona Meyer und ihre Kolleginnen nun im smarten Kostüm – schwarze Hose, Weste, Jacke, dazu als Kontrast hellblaue oder weiße Bluse. Eben ein guter Auftritt.
Schick vor den Gästen, perfekt hygienisch hinter den Kulissen. Auch darauf legt das Studentenwerk Göttingen größten Wert, der Blick in die Großküche zeigt‘s. So sind auch die Küchen- und Spülhilfen entsprechend gekleidet. „Wir verarbeiten hier schließlich Lebensmittel. Gerade Berufskleidung besitzt dabei einen hohen Stellenwert. Mit den textilen Mietdienstleister DBL haben wir die Gewissheit, dass Richtlinien wie HACCP* konsequent eingehalten werden, fachgerechte Pflege gewährleistet ist“, weiß Ilona Meyer. Einmal in der Woche wird die verschmutzte Kleidung vom regionalen DBL-Vertragswerk vor Ort abgeholt, werden frisch gepflegte Kleidungsstücke geliefert. „Unseren Mitarbeitern stehen mehrere Garnituren zur Verfügung, sie können so jeden Morgen saubere Kleidung anziehen. Das ist ein toller Service, der sich rechnet und den wir nicht mehr missen möchten.“
Das Mensateam stimmt zu, das neue Outfit wird gerne getragen, und auch bei den Gästen – ob nun Studenten, Lehrbeauftrage oder Besucher von außerhalb – kommt es absolut gut an. „Wir haben seit der Umstellung viele positive Reaktionen“, freut sich Ilona Meyer. „Das motiviert.“ Mit einem Lächeln geht es wieder „an die Front“. Besonders das Pasta-Buffet ist weiter heiß umschwärmt. Die Göttinger Studenten lieben Nudeln. Genauso wie die freie Auswahl – und ihr schickes Mensateam.
*HACCP ermöglicht eine Risikoanalyse und die Beherrschung der kritischen Punkte im Umgang mit Lebensmitteln. HACCP (Hazard-Analysis-Critical-Control-Point) ist ein Sicherheitskonzept mit dem Ziel, Gesundheitsgefährdungen auszuschließen.
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