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"Wir bieten unseren Kunden mehr als Berufskleidung"

12.3.2009

Die Dienstleistung textiler Mietservice hat sich seit Gründung der DBL deutlich verändert. Gefragt sind komplette Lösungen – von der Beratung bis zur Pflege. Individuell und persönlich zugeschnitten auf den Kunden.

„Wir brauchen Kittel. Weiße Kittel.“ Was 1971, dem Jahr der DBL-Gründung, noch relativ übersichtlich begann, hat sich heute zu einem umfassenden textilen Service ausgeweitet. Denn stand damals noch der eher schlichte Wunsch nach passender Berufskleidung im Mittelpunkt der Kundenanfragen, sind die Vorstellungen der Kunden heute deutlich umfassender. Louis Serrado, Vorsitzender der DBL-Geschäftsführung: „Der textile Mietservice hat sich im Laufe der Jahre zu einem komplexen Gebilde ausgeweitet, das von der Beratung über die Pflege bis hin zur Überwachung der Normen reicht.“

Kleider machen Leute – auch die heutige, aufgeklärte Gesellschaft schaut zunächst auf das Erscheinungsbild ihres Gegenübers. „Reichte in den siebziger Jahren noch der Kittel oder die Latzhose in den meisten Fällen aus, sollen die Sympathien der Kunden heute durch eine zeitgemäße, optisch anspruchsvolle Kleidung gewonnen werden.“ Attraktive Schnitte, bequemer Tragekomfort, sinnvolle Extras und natürlich die Verwendung der individuellen Hausfarben – das gilt momentan als en vogue. Wer heute als Unternehmer etwas auf sich hält, seine Marke etablieren will, kleidet sein Team im frischen Firmendress.

Parallel dazu haben sich auch die Anforderungen an die Dienstleister für Berufskleidung geändert. Louis Serrado: „Eine typische Latzhose aus den siebziger Jahren blieb mindestens zehn Jahre aktuell. Doch heute spielen modische Akzente eine größere Rolle. Daher müssen wir bei der Auswahl der angebotenen Kollektionen immer stärker auf den Zeitgeschmack eingehen.“ Und gleichzeitig die Lagerhaltung in den einzelnen Vertragswerken anpassen, um Kunden bei Personalveränderungen jederzeit die ursprünglich gewählte Kleidung anbieten zu können. Schließlich soll das Team ja über die gesamte Laufzeit des Leasingvertrages einheitlich gekleidet sein. Egal, ob Hochsaison mit vielen Aushilfskräften oder Saure-Gurken-Zeit mit dem Stammpersonal.

Doch nicht nur die Vielseitigkeit der Berufskleidung hat zugenommen. Auch die Ansprüche der Kunden an die Ausstattung sind kontinuierlich gewachsen. Dies fängt beim Namensemblem und Logo an. „Heute gehört zu einer seriösen Ausstattung das deutlich sichtbare Namensemblem auf der Kleidung. So weiß der Verbraucher, mit wem er es zu tun hat. Das Firmenlogo auf Brust oder Rücken, vielleicht auch am Oberarm, prägt dagegen den Namen des Unternehmens bei seinen Kunden oder Passanten ein. Ein Service der DBL – wozu natürlich die entsprechenden Teile gefertigt, gelagert, aufgenäht und organisiert werden müssen. „Rund 34.000 unterschiedliche Logos lagern heute in den einzelnen Vertragswerken.“

Ein weiteres Merkmal sind die modischen Accessoires – heute gerade in Gastronomie und Dienstleistung schon fast Standard. „Kappe, Krawatte, Vorbinder oder Einstecktuch setzen farbliche Akzente und individualisieren damit die Berufskleidung weiter“, erläutert Serrado. Auswahl, Versorgung und Pflege dieser meist kleinen Teile übernimmt selbstverständlich die DBL. „Eine Aufgabe, die unseren Vertragswerken große Aufmerksamkeit abverlangt.“ Denn die Zuordnung der entsprechenden Kleinteile muss Tag für Tag sichergestellt sein – damit am Ende der Kunde das passende Accessoire zu seiner Berufskleidung erhält.“

Mit den Wünschen der Kunden hat sich auch der Service verändert. So entwickelte sich die Dienstleistung in den letzten fast 40 Jahren ständig weiter. Louis Serrado: „Der Beratungsbedarf ist wesentlich gestiegen. Gerade die Einführung von gesetzlichen Normen und Vorschriften hat dazu geführt, dass der Unternehmer oft gar nicht mehr alle aktuellen Vorgaben kennt. Hier ist es unsere Aufgabe, durch eine gezielte Analyse und anschließende Beratung die vorgeschriebene Kleidung und den notwendigen Service vorzuschlagen.“ Ob Lebensmittelherstellung, Industrie­produktion oder Einsatz im Straßenverkehr – die DBL schätzt Gefahrenpotentiale ein, schlägt die passende Berufskleidung vor und bietet die zugehörige Dienstleistung. So werden z.B. Hygienenormen jederzeit erfüllt, Schutzfunktionen dauerhaft gewährleistet und der Unternehmer in seiner Verantwortung unterstützt.

 

Umfassende Beratung, individuelle Ausstattung, persönlicher Service – die Dienstleistung der DBL hat sich den gewachsenen Aufgaben angepasst. Louis Serrado: „Der Kunde sucht heute nicht die Berufskleidung. Er sucht eine Lösung. Und die können wir ihm präzise abgestimmt auf seine individuellen Bedürfnisse zielgenau bieten.“ In diesem Zusammenhang sieht der DBLer auch die Entscheidung des Verbundes, den Kunden nun erstmals auch den Kauf von Arbeitsschutzartikeln anzubieten. Die komplette Versorgung aus einer Hand – das klingt schon fast nach Flatrate für Berufskleidung.

 


 
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