"Wir sind universale Handwerker für die grüne Umwelt"
8.1.2009
 Moderne Landschafts- und Gartenbauer von heute: sie bauen und pflegen öffentliche Parks, renaturieren Industriebrachen, bauen Sport-, Spiel- und Golfplätze und begrünen Dächer. Hier ist eine Kleidung gefragt, die mithalten kann und auch noch gut aussieht. Werner Küsters, Inhaber des Neusser Landschaftsbaubetriebes Gartenhof Küsters GmbH, gibt Auskunft über den adäquaten Auftritt der modernen „Handwerker für die grüne Umwelt.“ Als jetziger Präsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) und ehemaliger des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) weiß der Unternehmer, wie wichtig der professionelle Mitarbeiterauftritt ist.
Herr Küsters, inwieweit hat sich das Berufsbild des Garten- und Landschaftsbauers in den vergangenen Jahren geändert?
Erfreulich ist eine kontinuierlich positive Entwicklung – das zeigt sich auch in den Mitgliederzahlen. So hat der Bundesverband, der mittlerweile seit 40 Jahren besteht, aktuell rund 3.300 Mitgliedsbetriebe, hier sind rund 90.000 Mitarbeiter beschäftigt. Auch an Nachwuchs ist kein Mangel, die Zahl der Azubis in gewerblichen Garten- und Landschaftsbau-Betrieben ist mit rund 6.400 relativ hoch. Es gibt also viel Interesse an dem schönen Beruf – und das liegt auch an den vielfältigen Tätigkeiten innerhalb des Bauens mit Grün. Veränderungen gibt es sicherlich, so sind die Ansprüche heute wesentlich breiter gefächert als noch vor zehn Jahren. Auch eine zunehmende Spezialisierung ist deutlich zu erkennen. Zu den klassischen Gebieten wie des Bauens und der Pflege von öffentlichen und privaten Grünanlagen kommen immer häufiger ingenieur -biologische Anlagen im Landschafts- und Naturschutz, z.B. Naturbadeteiche oder die Dachbegrünung.
Wer sind die Kunden – und was die aktuellen Projekte?
Zu den Auftraggebern gehören öffentliche und private Bauherren, Länder, Kommunen und Verbände. Privater Hausgartenbereich ist ein sehr starkes Segment, gefolgt natürlich vom Gewerbe- und Wohnungsbau und Anlage und Pflege der Park- und Grünanlagen. Ein aktueller Trend sind Dachbegrünungen auf Penthäusern und Staffelgeschossbauten – viele Menschen ziehen zurück vom Land oder Stadtrand in die City. Dabei wollen sie natürlich nicht auf ein grünes Umfeld verzichten, denn wer mag schon in einer grauen Steinwüste leben? Wer es sich leisten kann, schafft hier mit Hilfe der Garten- und Landschaftsprofis private grüne Oasen. Das gleiche gilt auch für den öffentlichen Wohnungsbau, zum Beispiel beim Errichten von Seniorenwohnanlagen. Auch hier ist Kreativität in Sachen Barrierefreiheit und Know-how der Profis für eine schönere Umwelt gefragt. Ebenso bei der Renaturierung von Industriebrachen für neue Wohnformen, einschließlich Nutzbarkeit für Sport-, Freizeit- und Naherholung – große und anspruchsvolle Projekte. Die GaLaBauer sind heute zuständig für alles, was außerhalb des Gebäudes liegt – gleichsam das schlüsselfertige Bauen von Außenanlagen, einschließlich Leitungsbau, Erd- und Steinarbeiten bis hin zu Wegebau und Beleuchtung. Er ist eben der universale Handwerker für die grüne Umwelt und das Bauen mit Grün.
Ein „grüner“ Handwerker, der entsprechend bei Wind und Wetter draußen arbeitet – welche Anforderungen stellt er an seine Berufskleidung?
Es gibt hier eine speziell für die GaLaBauer gemachte Berufskleidung des Markenkonfektionärs Kansas und der DBL, die entsprechend den Anforderungen entwickelt wurde. Und diese sind hoch. In erster Linie muss die Kleidung natürlich Schutz vor Verletzungen gewährleisten. Zudem ist der GaLaBauer gerade bei seiner Arbeit im Freien jeder Witterung ausgesetzt – im Winter Nässe und Kälte, im Sommer oft großer Hitze. Ob frieren oder schwitzten, hier spielt das Gewebe der Kleidung eine entscheidende Rolle, sie sollte atmungsaktiv und unbedingt hautfreundlich sein – dabei höchst strapazierfähig und praktisch. Gerade auf durchdachte Details wie Taschen für das berufsspezifische Werkzeug oder Verstärkungen zum Beispiel im Kniebereich wird bei dem Entwürfen hochwertiger Berufskleidung viel Wert gelegt – auch auf die speziellen Wünsche der Garten- Landschaftsbauer. Ganz wichtig: die Kleidung muss unbedingt bequem sein, viel Bewegungsfreiheit bieten. Maßgebliche Kriterien in der Praxis sind also Schutz, Funktionalität, Tragekomfort.
Und der Look? Wie wichtig ist ein einheitlicher und gepflegter Auftritt in der Branche?
Corporate Fashion setzt sich zunehmend durch. Das persönliche Auftreten der Garten- und Landschaftsbauer beim Kunden ist heute sehr wichtig. Die Berufskleidung ist damit elementarer Bestandteil unseres gesamten Erscheinungsbildes. Bezogen auf den BGL sorgt sie sogar für das Image einer ganzen Branche. Kleider machen so nicht nur Leute, sondern auch Firmen. Das haben die Betriebe in unserer Branche heute längst erkannt. So besteht zwischen dem BGL und dem textilen Dienstleister DBL seit rund zehn Jahren eine Kooperation – es gibt die spezielle Imagekleidung für die GaLaBau Betriebe.
Wie sind die Erfahrungen mit der Imagekleidung für die GaLaBau Betriebe?
Sehr positiv, denn diese Imagekleidung erfüllt alle genannten Kriterien, die berufsspezifischen Attribute sind optimal gegeben. Zudem sorgen das Logo unseres Bundesverbandes und das Firmenemblem des jeweiligen Betriebes für hohen Widererkennungswert und gewünschtes charakteristische Erscheinungsbild. Als Inhaber eines Landschaftsbaubetriebes bin ich selbst seit Juni 2003 Kunde, rund 70 Mitarbeiter tragen die bewährte GaLaBau Imagekleidung.
Wie ist denn die Akzeptanz der Mitarbeiter in Bezug auf die Kleidung in der Praxis?
Aussagen wie „Uniformen trage ich nicht“ gehören längst der Vergangenheit an. Die Imagekleidung wird aufgrund guter Optik und hohem Tragekomfort von den Mitarbeitern gerne getragen. Die moderne Linie bietet klare Vorteile: So sorgt die einheitliche Kleidung für die optische Eingliederung ins Team, auch für mehr Zusammenhalt, ist also durchaus ein Baustein in der Mitarbeitermotivation. Und auch die Reaktionen der Kunden auf den einheitlich gepflegten Auftritt sind durchweg positiv – und das freut sowohl die Mitarbeiter als auch den Betriebsinhaber. Und natürlich alle Mütter oder Lebenspartner, die nicht waschen und flicken müssen…
Wie zufrieden ist der Verband mit dem textilen Dienstleister DBL – was spricht hier für das textile Leasing?
Arbeitsschutz, Kostensenkung, Mitarbeitermotivation sowie entfallender Organisationsaufwand und vor allem Imagegewinn – das sind Argumente für unseren Kooperationspartner DBL und für das Leasing, die überzeugen. Der BGL ist mit der Kooperation sehr zufrieden. Schließlich bietet die DBL dem Bundesverband und den 12 Landesverbänden Beratung und Service – und die handeln im Sinne der Betriebe. Aus eigener Erfahrung weiß ich den Service des textilen Mietprofis DBL sehr zu schätzen. Ausstattung, Wäsche, Hol- und Bringservice – das alles ist eine sehr sinnvolle Dienstleistung für die Fachbetriebe des Garten-Landschafts-und Sportplatzbau.
Herr Küsters, vielen Dank für das Gespräch.
Weitere Informationen unter
Werner Küsters
Gartenhof Küsters GmbH
St. Antoniusstraße 1a
41470 Neuss
www.gartenhof-kuesters.de
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