Caritas Köln

„Schlanke Prozesse – und Entlastung für alle“

Der Caritasverband für die Stadt Köln e.V. kleidet die stationären Pflegekräfte in seinen sieben Altenzentren sukzessive mit Mietberufskleidung der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH ein – und ist mit dieser Lösung sehr zufrieden.

Bei der Caritas Köln finden ältere und pflegebedürftige Menschen die Begleitung und Unterstützung, die zu ihnen passt: Kontakt und Begegnung, Hilfen im Alltag, Angebote der ambulanten und stationären Pflege. Für letztere wurde entschieden, die Pflegekräfte erstmals mit Mietberufskleidung einzukleiden – zuvor wurden Kauf und Pflege der Kleidung von den Kolleg*innen jeweils in Eigenregie organisiert. Wie kommt das beim Team an? Wo lagen die Herausforderungen und was sind die Vorteile? Im Gespräch mit Daniel Toups, zuständig für Beschaffung und Qualität in der Hauswirtschaft des Geschäftsfeldes Alter und Pflege beim Caritasverband für die Stadt Köln e.V..

Herr Toups, wie viele Mitarbeiter werden im Mietservice eingekleidet?

Bei der Caritas Köln sind rund 250 Mitarbeitende im Bereich der ambulanten Pflege und rund 800 Mitarbeitende im Bereich der stationären Pflege tätig. Für alle haben wir eine Kollektion des Konfektionärs Weitblick ausgesucht, da uns hier Funktionalität, Qualität, Nachhaltigkeit und Preis überzeugten. Auch konnte Weitblick uns neben dem direkten Bezug eine Belieferung der Kollektion durch den Mietdienstleister DBL anbieten. Das war uns wichtig. 

Wie kam hier die DBL ins Spiel?

Ich habe gezielt nach möglichen textilen Partnern gesucht und diese selbst angesprochen. Die DBL hat uns hier das passendste Angebot unterbreitet. Sie konnte alle unsere Anforderungen erfüllen und uns gleichzeitig ein attraktives Leasingangebot machen. Zudem hat uns überzeugt, dass die DBL zwar ein bundesweiter Verbund, zugleich aber auch regional stark vor Ort ist. Das finden wir wichtig und es passt zu unseren Ansprüchen in Bezug auf mehr Nachhaltigkeit.

Gibt es verschiedene Kleidung für unterschiedliche Bereiche in den Altenzentren der Caritas Köln?

Nein, wir haben uns ganz bewusst gegen eine Sichtbarmachung von Funktionen über Farben entschieden. Wir arbeiten gemeinsam im Team, sind unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Professionen – und wir sind alle gleichermaßen für unsere Bewohnenden da. Das wollen wir auch mit unserem bunten Farbkonzept zum Ausdruck bringen. Alle dürfen so sein, wie sie sind. Eine funktionelle Pflege mit klarer Trennung sehen wir eher im Bereich der Krankenhäuser.

Worauf kam es Ihnen bei der Kleidung an – und hatten die Mitarbeitenden bei der Auswahl der Kleidung ein Mitspracherecht?

Die Kleidung muss für uns vor allem funktional sein. Sie soll im Arbeitsalltag ein treuer Begleiter und bestenfalls für die Trägerinnen und Träger nicht spürbar, also leicht und komfortabel, sein. Optisch wollen wir eine möglichst private Atmosphäre schaffen. Denn unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich zu Hause und rundum wohl fühlen.

Zum Mitspracherecht: Im Rahmen der Ausschreibung gab es eine Beteiligung von Mitarbeitenden, der Mitarbeitervertretung und von Führungskräften. Gemeinsam wurde festgelegt, welche Bekleidung es sein soll. Und auch, wie der Service, also die Leistung der DBL, gestaltet wird. Eine Vorauswahl wurde durch den Einkauf getroffen, indem Bekleidung aufgrund wirtschaftlicher Kriterien und nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten gefiltert wurde. Darüber hinaus musste, wie schon beschrieben, der Hersteller einen Direktvertrieb anbieten, um unsere ambulante Pflege mit der gleichen Bekleidung auszustatten, wie die stationäre Pflege im Mietservice versorgt wird. Es gab also viele Aspekte zu beachten.

Was war vielleicht die größte Herausforderung?

Ganz klar: Für uns ist es eine zentrale Bedingung, dass wir eine hohe Zufriedenheit bei unseren Mitarbeitenden erreichen. Daher haben wir uns bewusst für den Schrankservice und die trägerbezogene Ausstattung entschieden. Unsere Mitarbeitenden haben darüber hinaus die Auswahl aus verschiedenen Oberteilen in verschiedenen Farben. Der eine möchte lieber einen Kasack, die andere ein Poloshirt. Jede und jeder soll sich wohlfühlen. Hier kommen wir auch zum Hauptgrund unserer Entscheidung, hochwertige und nachhaltige Arbeitskleidung zu stellen und diese auch waschen zu lassen: Es ist ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitenden und ist auch ein zentraler Pluspunkt bei der Gewinnung neuer Pflegekräfte.

Gibt es schon Rückmeldung des Pflegeteams zur neuen Kleidung im Mietservice?

Die sehr überwiegende Mehrzahl der Mitarbeitenden freut sich total darüber. Interessant war hier auch zu sehen, dass gerade die jüngeren das Modell des Mietservices begrüßen, weil sie sich weder um den Kauf, noch um die Wäsche kümmern möchten. Das Resümee bislang: Die Mehrheit ist sehr positiv gestimmt.

Wie wichtig ist für die Caritas Köln ein einheitlicher Auftritt mit Logo, Namensschild etc.?

Dieser ist natürlich sehr wichtig! Wir drücken damit unsere Zugehörigkeit zu einem tollen Arbeitgeber im Bereich der sozialen Dienstleistung aus.

Thema Umsetzung des Hygienekonzeptes – sehen Sie das nun praktikabel umgesetzt?

Zum Schutz unserer Bewohnenden und Mitarbeitenden ist ein gutes Hygienekonzept von zentraler Bedeutung. Das sehen wir in der Zusammenarbeit mit einem textilen Mietdienstleister wie der DBL gewährleistet – denn sie bereitet die eingesetzte Kleidung in zertifizierten Waschprozessen und nach RKI-Vorgaben für uns auf und dokumentiert das auch. Dies verhindert oder reduziert die Übertragung von Krankheitserregern und hilft, Infektionen vorzubeugen. Auch haben die Mitarbeitenden so immer saubere Kleidung griffbereit zur Verfügung.

Wie sieht das in der Praxis der Caritas-Altenzentren in Köln konkret aus?

Die Belieferung durch die DBL mit frischen und ausreichenden Garnituren für unsere Pflegekräfte erfolgt einmal wöchentlich. Wir leasen beim textilen Partner übrigens nicht nur die Bekleidung, sondern auch Sauberlaufmatten. Und auch Spinde und Abwurfschränke für die hygienische Aufbewahrung und Lagerung. Thema Spinde: Hier ist die DBL ebenfalls sehr positiv zu bewerten, da ihre Spinde durch ein extra Staufach im oberen Bereich weniger Stellfläche benötigen als die Alternativen der Mitbewerber. Das vereinfacht die Umsetzung doch sehr. Denn Platz ist in den Einrichtungen häufig Mangelware.

Wie zufrieden sind Sie mit der DBL in Bezug auf den Service – und auch die Kosten?

Wir sind sehr zufrieden. Von den Mitarbeitenden kommt bislang ebenfalls sehr gutes Feedback. Der große Vorteil des Leasings ist, dass sich die Fach- und Führungskräfte auf ihre zentralen Aufgaben, die Pflege von Menschen, konzentrieren können und wenig Zeit für das Thema Berufsbekleidung aufwenden müssen. Das ist in der heutigen Zeit ein – wenn nicht das wichtigste Kriterium. Neben den Waren- und Dienstleistungskosten spielen auch hausinterne Prozesskosten eine große Rolle. Hier erhoffen wir uns von der Zusammenarbeit mit der DBL möglichst schlanke Prozesse und eine Entlastung unserer Fach- und Führungskräfte.

 

Herr Toups, vielen Dank für das Gespräch.

Hier im Video gibt es nähere Einblicke in die Zusammenarbeit der Caritas Köln und der DBL:
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