Schlemmer-Markt Freund
Hier ist der Name Programm: Schlemmer-Markt Freund und DBL Wulff verbindet eine jahrelange, mittlerweile freundschaftliche Geschäftsbeziehung. Der erste Vertrag wurde 1992 geschlossen. Marten Freund, geschäftsführender Gesellschafter der Schlemmer-Markt Freund Lebensmittelmärkte GmbH, berichtet über den Stellenwert von Personal, Berufskleidung – und über die enge Zusammenarbeit der beiden Kieler Familienunternehmen.
Herr Freund, bei Ihnen sind ca. 75 Mitarbeiter angestellt. Wie wichtig ist das Personal für Schlemmer-Markt Freund?
Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital! Ich kann die besten Produkte einkaufen – habe aber nur zwei Hände, also brauche ich noch 140 weitere Hände, um diese Ware verkaufen zu können. Für unsere Mitarbeiter steht unsere Tür immer offen. Wir sehen uns nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als Kümmerer. Während meiner Zeit im KaDeWe in Berlin und im Harrod´s in London habe ich festgestellt: Je größer ein Unternehmen, desto unpersönlicher und oberflächlicher wird schnell das Miteinander. Und das ist es bei uns eben nicht! Wir sind ein Team, wir sind eine Mannschaft und nicht zwei Mannschaften oder drei.
Spiegelt sich dieser Ein-Team-Gedanke auch beim Thema Berufskleidung?
Ja. Wir mussten uns beispielsweise vor einigen Jahren auf eine neue Farbe der Berufskleidung umstellen, weil der damalige Stoff nicht mehr zu bekommen war. So sind wir von Grün auf Grau umgestiegen, ein großer Schritt für uns. Meine Frau und ich haben eine erste Vorauswahl getroffen und anschließend unsere Mitarbeiter gefragt: Seid ihr damit einverstanden? Sie müssen es schließlich tragen. Es ist uns unheimlich wichtig, auf die Mitarbeiter zu hören.
Welchen Stellenwert nimmt für Sie Berufskleidung ein?
Ich finde, sie ist das Etikett eines Unternehmens. Und schauen Sie mich an: Mein weißer Kittel ist mein Markenzeichen. So kennen mich die Menschen seit 40 Jahren hier in Kiel und es fällt mir manchmal schwer, den Kittel abends auszuziehen. Es war immer schon unsere Philosophie: Wir müssen anders sein als der Mitbewerber und das kann man eben schon mit der Berufskleidung zeigen.
Bei unseren Mitarbeitern verhält es sich so: Wenn man das trägt, was die Kollegen tragen und was zum Unternehmen gehört, macht das auch ein bisschen stolz.
Worauf achten Sie bei Berufskleidung?
Berufskleidung im Handel muss strapazierfähig und pflegeleicht sein. Die Mitarbeiter müssen sich ganz selbstverständlich darin bewegen können. Um das zu testen, haben wir sie mit ins Boot geholt: Für ein paar Mitarbeiter hatten wir bei der Umstellung auf die graue Kleidung Probegarnituren bekommen. So konnten sie eine Zeit lang die neuen Outfits auf Herz und Nieren testen.
Gab es bei Ihnen schon immer einen textilen Mietdienst?
Nein. Anfangs, als meine Eltern dieses Unternehmen aufgebaut hatten, wusch noch jeder Mitarbeiter seine Berufskleidung selbst. Nur: Unter Sauberkeit empfindet jeder etwas anderes. Wenn dann an einem Montag der Marktleiter kommt und sagt: „Mensch, Herr Soundso, was ist denn mit Ihrer Hose los?“, und der Mitarbeiter antwortet, dass er es einfach nicht geschafft hat zu waschen, dann ist das für alle Beteiligten unbefriedigend. Einmal kam sogar ein Mitarbeiter mit einem leicht rosafarbenen Kittel zur Arbeit, weil etwas Falsches mit in der Waschmaschine war. Da war schnell klar: Ein textiler Mietdienst ist die ideale Lösung.
Was überzeugt Sie am textilen Leasing besonders?
Unser Kerngeschäft ist nicht Berufskleidung. Wir kümmern uns um diesen Lebensmittelmarkt und um die Kunden. Für Berufskleidung gibt es Dienstleister, die sich mit ihrem Geschäft auskennen. Und wenn ein Mitarbeiter zum Feierabend das Geschäft verlässt, möchten wir nicht, dass er sich noch zu Hause um die Wäsche kümmern muss. Es ist immer schön zu sehen, wenn mittwochs zwischen sieben und acht Uhr morgens, man kann wirklich die Uhr danach stellen, der Fahrer von DBL Wulff die frische gewaschene Wäsche bringt. Wir haben neben Berufskleidung auch Tischwäsche für unseren Partyservice. Und auch Fußmatten, die in unserem Geschäft liegen und regelmäßig von der DBL gereinigt werden. Ich muss mich einfach darauf verlassen können, dass jede Woche saubere Textilien geliefert wird.
Darum würde ich jedem empfehlen, sich für Mietwäsche zu entscheiden: Dann braucht man sich als Unternehmer nicht selbst darum zu kümmern. Es entlastet uns und unsere Mitarbeiter und wir können uns auf das konzentrieren, was zählt.
Welche Rolle spielt für Sie die Tatsache, die Mietwäsche von einem textilen Mietservice vor Ort zu beziehen?
Uns ist es sehr wichtig, unsere Berufskleidung regional waschen zu lassen und Regionalität grundsätzlich zu fördern. Uns verbindet mit DBL Wulff inzwischen auch eine lange Historie. Meine Eltern haben bereits mit der Familie Böge aus der Geschäftsführung von DBL Wulff zusammengearbeitet und wir arbeiten heute mit den beiden Söhnen Christian und Sebastian Böge zusammen. Da stimmt einfach die Chemie!
DBL Wulff ist ein regionales Familienunternehmen, wie wir es sind – und das bedeutet: Sie haben die gleichen Probleme wie ich, nur mit einer anderen Branche. Sie müssen sich genauso mit den Behörden auseinandersetzen. Außerdem sind die Wege deutlich kürzer. Habe ich ein Anliegen, wird mir sofort zugehört und geholfen. Wenn Sie in einem Konzern anrufen, ist man eine Nummer von vielen und das ist in einem Familienunternehmen eben nicht so. Da ist jeder Kunde wichtig. Und darum arbeite ich lieber mit kleineren, inhabergeführten Unternehmen zusammen.
Was schätzen Sie speziell an DBL Wulff?
Sie arbeiten mit Leidenschaft und es sind auch immer noch die gleichen Menschen da, mit denen ich immer rede. Man baut miteinander eine Beziehung auf. Familie Böge und wir verfolgen die gleichen Ziele. Wir wollen gesund wachsen und uns gleichzeitig gegenseitig wertschätzen.
Dazu kommt die hohe Fachkompetenz. Familie Böge gehört mit DBL Wulff zum DBL Verbund und profitiert damit von einer großen Gemeinschaft. Man sieht, dass sie sich kontinuierlich weiterentwickeln. Und das ist für eine Geschäftsbeziehung unheimlich wichtig: zu sehen, dass auch der Lieferant zukunftsorientiert handelt, expandiert und in neueste Maschinen investiert.
Vielen Dank für das Gespräch!